Aßen die Menschen der Jungsteinzeit Sushi?

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"Weil Menschen in der Jungsteinzeit Fische nur unzureichend kochen und braten konnten, wurden sie häufiger vom Nierenwurm befallen."

Aßen die Menschen der Jungsteinzeit Sushi?

Das wir mit rohem Fisch sorgfältig umgehen müssen, ist wohl jedem bekannt.

Und das wussten auch die Menschen früherer Zeiten. So entwickelten sie Methoden, um den Fisch haltbar zu machen. Es gibt Berichte aus Japan, die beschreiben das Fisch in Reis konserviert wurde. Dieser Fisch brauchte eine Gärungszeit, damit man ihn essen konnte.

Diese Art der Zubereitung existiert heute noch als teures und seltenes Funa-Sushi. Hier wird der weibliche Schusterkarpfen als Quelle benutzt und in Reis fermentiert.

Allerdings kommt Sushi ursprünglich nicht aus Japan. Schon im 2. Jahrhundert n. Chr. lassen sich Zeugnisse finden. Damals war es buddhistischen Mönchen durch Kaiser Temmu verboten Fleisch zu essen.

Diese religiöse Vorschrift führte dazu, dass die Mönche sich eine Alternative ausdenken mussten und entwickelten die Sushi-Kochkunst und übernahmen eine Gärmethode mit Reis. Damals wurde der Reis nicht gegessen.

Es wird vermutet, dass sie die Methoden von Menschen aus Südostasien übernommen zu haben. Denn früher war es der Weg um den Fisch haltbar zu machen.

Und die Jungsteinzeit? Wann war die denn nochmal?

Man schätzt, dass die Jungsteinzeit eine Zeitspanne von ca. 10000 Jahre bis vor ca. 4800 Jahre einschließt.

In der Jungsteinzeit begannen die Menschen sesshaft zu werden und mit Ackerbau und Viehzucht zu beginnen. Sie begannen in größeren Gemeinschaften zu leben und umgaben sich zum ersten Mal mit Haustieren.

Aus der Zeit – vor ca. 10000 Jahren – finden sich erste Hinweise auf diese Lebensweise. Die Archäologen fanden diese Hinweise im Gebiet das „Fruchtbarer Halbmond“ genannt wird. Es ist ein gebogener Landstrich zwischen Euphrat und Mittelmeer.

In der Bibel spielt sich in diesem Landstrich etwas ganz Dramatisches ab.

Hier soll Abraham seinen Sohn Isaac opfern. Gott prüft damit den Glauben Abrahams. Isaac weiß nichts von dem, was ihm geschehen soll und hilft dabei den Altar für die Opferung zu erbauen. Abraham ist fest entschlossen dem Gebot Gottes Folge zu leisten. Erst im letzten Moment sagt Gott Abraham, dass er ein Opfertier nehmen kann und seinen Sohn nicht opfern soll. Damit erkennt Gott an, das Abraham seinen Glauben in Gott gefunden hat.

Dieses soll sich auf dem Tempelberg in Jerusalem, wo heute der Felsendom steht stattgefunden haben.                  Auf dem Stein, der vom Felsendom umschlossen wird, soll Abraham die Prüfung Gottes bestanden haben. Das soll der Berg Moriah sein, das Symbol für den Bund Gottes mit den Juden. Auch soll nach jüdischer Überlieferung Gott selbst diesen Hügel zu seinem Wohnsitz auf Erden bestimmt haben.